Militarisierung am Zuckerhut

In Rios Favelas sind bewaffnete Polizei und Militär Alltag. Mit Terrorangst und den Olympischen Spielen rückten die Truppen auch an Stränden und Spielstätten ein. Ein Videobericht.  Advertisements

Raus aus der Favela

In keinem Land der Welt gibt es so viele Hausmädchen wie in Brasilien – seit Kolonialzeiten schuften Arme in den Häusern der Reichen. Doch jetzt durchbricht eine neue Generation aus den Favelas den Kreislauf.

Der Favela-Fotograf: Hütten und Paläste

Für seine erste Kompaktkamera musste er jahrelang Autos schrubben, jetzt bittet ihn sogar die brasilianische Präsidentin um Fotos: Bruno Itan hat sich aus Rios Armenviertel hochfotografiert. Der Bilderbuchaufsteiger gilt als neues Gesicht der Favelas – und ist zum Liebling der Prominenten geworden.

Die zwei Gesichter von Rio de Janeiro

Zuckerhut, Strände und Reichenviertel, daneben Berge voller ärmlicher Ziegelhütten: In Rio de Janeiro, der schönen Stadt am Meer, liegen Parallelwelten dicht nebeneinander, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Ein Video-Streifzug, der die zwei Gesichter von Rio zeigt: Rushing through the city.

Mit eiserner Faust

Als die Drogenbanden noch regierten, hat sich Zezinho in der Favela Rocinha sicher gefühlt: Sie sorgten für sozialen Frieden, notfalls brutal. Mit der Besetzung durch die Polizei ist ein Machtvakuum entstanden – und die Zukunft der Favela scheint ungewiss.

Kampf um den Frieden

Elite-Squad im Großeinsatz: Die brasilianische Spezialeinheit BOPE kämpfte bisher mit harter Hand in den Favelas – jetzt soll sie Favelabewohnern den Frieden bringen.

Der Favela-Guide

Hauskauf, Internet, Musik oder Müll: Zezinho aus der Favela Rocinha erklärt, wie das Favela-Leben funktioniert. Ein ABC des Alltags.

Karriere unterm Zuckerhut

Brasilien boomt – und seine Jugend ist selbstbewusst wie nie. Drei junge Menschen erzählen, was sie antreibt: ein Nachwuchsreporter, der vom Krieg in seiner Favela berichtete, ein Model – und eine Studentin aus gutem Haus.

Das Gesicht von Rio

Jeden Tag breitet der Cristo schützend die Arme über Rio de Janeiro aus. Er ist das bekannteste Gesicht der brasilianischen Metropole. Für viele Favelabewohner bleibt es ein Traum, ihm ganz nahe zu sein – doch einer ist immer da.

Jeder Strand eine Klasse für sich

Wer in Rio de Janeiro lebt, ist aufs Meer fixiert – ob arm oder reich, schwarz oder weiß. Doch die Ufersegmente trennen die sozialen Milieus. Ein Rundgang.

Der Friedensschock

Vor der Fußball-WM 2014 besetzt die Polizei mit ihren Spezialeinheiten nach und nach die Armenviertel von Rio de Janeiro, um sie von den Drogenbanden zu befreien. Doch die militärische Eroberung ist längst nicht das Ende der Mission.

Favelas: Legoland aus Ziegelstein

Rio de Janeiro – das sind nicht nur Strände, sondern auch die riesigen Armenviertel mit ihren Ziegelhäuschen, die sich aufeinanderstapeln. Jahrelang vernachlässigt, sollen die Favelas nun eingebürgert werden – rechtzeitig vor der WM.